Mittwoch, 13. September 2017

Seelenzentriertes Coaching - Was ist das eigentlich?


Seelenzentriertes Coaching unterstützt Dich auf Deinem ganz einzigartigen Entwicklungs- und Entfaltungsweg Richtung Ganzheit, Mitte, Herz, Seele…  Du entdeckst Deine Gaben, Qualitäten, Ressourcen (noch tiefer) und lernst mehr und mehr, Deiner inneren Führung zu vertrauen. Dabei ist die Gewissheit essenziell, dass JEDE Antwort auf Deine drängenden Lebensfragen bereits in Dir liegt, denn DU bist Expertin, Experte für Dich selbst! Mit Unterstützung durch Raum öffnende Fragen findest Du auch die tief in Dir verborgenen Antworten und hebst sie wie einen = Deinen Schatz.

Seelenzentriertes Coaching findet immer im JETZT statt und wirkt über das Erleben, denn – schau Dich um in der Natur – das Leben geschieht JETZT. Und obwohl das Coaching (bei 90 % meiner KlientInnen) telefonisch erfolgt, werden Dein Körper, Deine Gefühle, Deine Sinne und Deine reiche innere Bilderwelt mit einbezogen. Seelenzentriertes Coaching ist eine wahrhaft ganzheitliche Methode, die von Sabina Wyss (KLICK) entwickelt wurde und gelehrt wird. Wobei "Methode" es nicht trifft, denn es ist eher eine Ausrichtung, eine Lebensweise.

Wenn wir uns liebevoll erforschend uns selbst zuwenden, zeigen sich natürlich auch die Strategien, die uns früher sehr unterstützt und häufig sogar gerettet haben, uns heute jedoch mehr und mehr an unserer Weiterentwicklung hindern und dafür sorgen, dass wir ein ums andere Mal Wiederholungschleifen denken, fühlen, erleben... Das kennst Du sicher auch, oder!? Im Seelenzentrierten Coaching wenden wir uns diesen Strategien auf liebevoll annehmende und erforschende Weise zu. Nichts von dem, was in uns existiert, wird abgelehnt. Immer geht es um Akzeptanz und Integration. Und das ermöglicht Wachstum und tiefe Heilung -  auch alter Wunden.

Dabei ist Seelenzentriertes Coaching keine Therapie, sondern eine Entwicklungs- oder Entfaltungsbegleitung. Am kraftvollsten wirkt es als längerfristige Begleitung über ein halbes Jahr mit 14tägig einer Session. Es ist für Dich geeignet, wenn Du mitten in Umbruchs- und Übergangssituationen steckst, Unterstützung bei der Bewältigung von Lebenskrisen wünschst, Deine Lebensaufgabe entdecken und umsetzen, aber auch wenn Du Deine Muster erforschen und auf gesunde und heilsame Weise Deine Weiterentwicklung vertiefen willst. 

Du bist neugierig geworden? Dann vereinbare eine kostenlose Probesession unter jana.muchalski@web.de 

Dafür brauchst Du nur ein Thema, bei dem Du einen Schritt weiterkommen willst, eine Dreiviertelstunde ungestörter Zeit und ein Telefon mit gutem Empfang. 

Ich freue mich auf Dich!

Donnerstag, 7. September 2017

Aus dem Herzen zu singen...

...mit Menschen gemeinsam im Kreis um ein Feuer herum zu sitzen, das so lebendig flackert und uns zeigt, dass kein Moment wie der nächste ist - wie wunderbar! Und beim Lied an den Mond "Neesa" stieg das volle Mondrund über den Horizont und leuchtete durch die Wolken hindurch wie eine große Laterne vom Abendhimmel.  


Gestern fand schon zum zweiten Mal das "Vollmond-Feuer-Singen" (KLICK) statt. Und beide Male haben wir es als beglückend, entspannend, verbindend und beseelend erlebt. Ich hatte ganz einfache spielerisch lebendige, kraftvolle und auch ruhige, besinnliche Lieder aus aller Welt vorbereitet, die sich leicht lernen und mitsingen lassen. Es waren indianische Chants, afrikanische Kraftlieder, indische Mantren dabei und immer mal wieder ein Kanon und dadurch wundervoll mehrstimmiges Singen. Diese Vielfalt erinnert daran, wie ähnlich wir trotz aller Unterschiedlichkeit sind, dass wir uns miteinander verbinden und Gemeinschaft leben können. Unser aller Töne verwoben sich zu einem einzigartigen Klang und waren Sinnbild für ein friedliches, akzeptierendes Zusammensein. Es fühlte sich an, als hätten wir der Erde und dem ganzen Sein ein Liebeslied gesungen. Und den Dank dafür spürten wir ganz unmittelbar, denn obwohl es den ganzen Tag wie aus Kannen geregnet und herbstlich wild gestürmt hatte, hörte der Regen pünktlich um 19.00 Uhr auf, kehrte für unsere im Häuschen verbrachte Pause kurz zurück und bis zum Ende des Singens war es dann wieder trocken. Immer wieder staune ich über die so unterstützenden Wetterphänomene und bin nur dankbar.

 

Dankbar bin ich auch, dass ich dieses mich tief berührende Lied kennenlernte. Hier kommt es für Dich...

Montag, 4. September 2017

Riesenseifenblasenspaß...

...hatten wir am vergangenen Samstag bei der Einschulungsfeier meines jüngsten Neffen auf dem Bauspielplatz in Schwerin (KLICK)


Als ich überlegte, was ich meinen beiden Neffen zur Einschulung schenken möchte, war mir schnell klar, dass es eine gemeinsame Aktivität sein darf, die ihnen erlaubt, ganz und vollständig in diesem Moment zu sein. Außerdem sollte sie mit Neugierde, Spannung und Freude verbunden sein und auf diese Weise all das hervorrufen, was ich ihnen auch für ihre Schulzeit wünsche. Genau das fand ich in der Umsetzung der Anleitung für Riesenseifenblasen von Ramona (KLICK).

Mögen die beiden Jungs aus ihrem inneren Forscherdrang heraus lernen, voller Spaß am Entdecken, am Erweitern des eigenen Handlungsspielraumes und Erfahrungsschatzes. Schade, dass wir vier Schwestern nicht gemeinsam mit unseren Knirpsen und Familien feiern konnten, sondern uns aufgrund der unterschiedlichen Wohnorte aufteilen mussten. Aber so ist es nunmal, wenn wir alle zwar im gleichen Bundesland, aber recht weit voneinander entfernt wohnen.

Der Jüngste unserer Familie bekam also sein Rätselgeschenk, bestehend aus lauter bunt eingepackten einzelnen Päckchen. 


Hä? Gummiringe? Stöcker? Und Schnur? Spülmittel...? Aber als er sich die Bilder auf der Anleitung anschaute, war es sonnenklar - wir machen Riesenseifenblasen. 

Zuerst wurden die Stöcker entrindet, weil er sie so einfach schöner findet...


Dann wurde die Seifenblasenmischung angerührt.


Und nachdem die Schnur an den Stecken befestigt war, konnte es auch schon losgehen. Bunt und in allen Regenbogenfarben schillernd flogen sie über den Bauspielplatz...


Drei Generationen und viele Menschen hatten Freude an der Riesenseifenblasenmacherei. Für Feste und Feiern unter freiem Himmel ist der Spaß sehr zu empfehlen. Geht auch mit Drehung! Hier das Beweisfoto...


Die Rezeptmischung in Ramonas Anleitung funktioniert fantastisch und reicht für viele, viele und noch mehr riesige Seifenblasen. Die restliche Mischung haben wir in Flaschen abgefüllt. Sie wartet dort nun auf die nächste Gelegenheit für regenbogenbunt schillerndes Glück...


So schön!

Montag, 28. August 2017

Frauencamp Heiderosen - "Ich werde meinen Enkeln noch davon erzählen..."

...schrieb Wildauge (KLICK) in einer Nachklang-Mail zum Frauencamp Heiderosen.

 
DANKE für die tiefe, gemeinsame, schwesterliche Zeit in einem Kreis von 15 einzigartigen Frauen zwischen 22 und 59, für alle geteilten Erfahrungen, die vielen Gefühle, das LebendigSein, das wahrhaftige Stückchen Leben. Heute vor einer Woche waren wir alle noch zusammen in Heidekaten.
 


Und noch immer blitzen in mir Frauencamp-Momente auf, die mich besonders berührten... 


Frauen - beim 5-Rhythmen-Tanz so mit sich selbst verbunden, viele, die  prustend in die Regentonne stiegen und sich nach dem Tanz erfrischten, wildes gemeinsames Lachen, als wir zu dritt durch nur knietiefes Ostseewasser zurück Richtung Strand robbten, die wahre Schönheit aller Frauen, die durch Selbstermächtigung und -würdigung zu leuchten begann, sich selbst im Spiegel aller anderen Frauen zu begegnen und tief im Inneren zu wissen: "Das bin auch ich!", Kreistänze voller Lebensfreude...



...der Ja-Kreis der Verbundenheit, das Sich-selbst-Anerkennen, der Lagerfeuerduft, das Trommeln des Regens auf dem Zeltdach...


...Wärme - im Innen und im Außen...


Bunt und wild und sehr eindrücklich klingen die fünf - auf so vielen Ebenen köstlichen - Tage in mir nach. Und ich bin unendlich dankbar!

 

Auf unsere Frage an die Frauen, was sie aus dem Frauencamp mitnehmen, schrieben sie u. a....


"Weitblick, Mitgefühl, Wissen, Anregungen, Verständnis, Wärme unter Frauen, friedliche Vielfalt"

"Stärke und eine tiefe Verbundenheit zu anderen Frauen und zu mir selbst" 

"Dass das Leben leicht ist und wir es nur viel zu oft kompliziert machen."

"Ich weiß jetzt wieder, wo ich stehe, nämlich an einer Wegscheide, auf der Suche, mich selbst reflektieren zu lernen und meine Kraftquellen zu entdecken." 

"Verbundenheit"  + " Begegnung mit anderen Frauen"

"Mein Weg durch das Lebenslabyrinth ist wieder um eine Spur gewachsen."

"viele Fragen, viele gute! Tränen, einige Gewissheiten, ein weites Herz"

"so sein zu können, wie ich bin, auch zu meiner Traurigkeit zu stehen. Mich öfter zu reflektieren und neu auszurichten - ist das wirklich Meins, was ich gerade tue?"

"ganz viel Dankbarkeit"



Nein, es war nicht nur und ausschließlich schön. Wie immer und ganz besonders dann, wenn wir uns auf das wilde Leben außerhalb unserer Komfortzone einlassen, gab es Herausforderungen zu bewältigen. Auch für uns als Team galt es, unsere Fehler als Chance zum Lernen zu anzunehmen. Es ist so viel leichter, sich zu akzeptieren, wenn alles gerade läuft und wir unsere Fähigkeiten leben. Um immer mehr in die Mitte, die Vollständigkeit hineinwachsen zu können, geht es jedoch auch darum, MIT den eigenen Schattenseiten zu sein und in liebevolle Akzeptanz zu kommen.


Die Herausforderungen hatten ganz unterschiedliche Namen und lagen für jede Frau woanders. Aber all das ist ebenfalls Teil des Frauencamps, all die durch die Herausforderungen auftauchenden Gefühle dürfen gefühlt werden, erzählen uns mehr über uns selbst und sind ein Schritt auf dem Weg zu mehr Authentizität und Selbstentfaltung. Alles darf Raum haben - das NEIN ebenso wie das JA.


Was ist, darf sein, 
denn nur was sein darf, 
kann sich wandeln.

Die gelebten und ausgedrückten hellen wie dunklen Gefühle machen uns erst wirklich lebendig und sorgen dafür, dass wir uns spüren - kraftvoll und ganz da. 

Unbändig zu lachen und vor tiefem Berührtsein zu weinen, vor lauter Liebe überzufließen, die Trauer im beengten Brustkorb oder die Wut im Bauch zu spüren, mit einer Gänsehaut zu reagieren und dem Kloß im Hals Ausdruck zu verleihen, vor Freude zu vibrieren - all das ist Leben.  Und bezeugt im Kreis wirkt es noch einmal tiefer und ist so heilsam.


Den Termin für das Frauencamp Heiderosen 2018 haben Alenka, Martina und ich bereits festgelegt. Es findet vom 05. bis zum 09. Juli 2018 ebenfalls auf Martinas Hof in Heidekaten (KLICK) in Ostseenähe statt.  

Wenn Du Dich ebenfalls aufmachen und Dir eine berührende Reise zu Dir selbst schenken willst, kannst Du Dich bereits jetzt unter jana.muchalski@web.de vormerken lassen. Hier findest Du den Flyer (KLICK) und hier das Anmeldeformular (KLICK).


Eine schöne Zeit des Nachklingens wünsche ich allen Königinnen des eigenen Lebens!

...und wenn Du ein Mädchen kennst, das sich eine begleitete Übergangszeit vom Mädchen zur Frau mitten in der Natur wünscht, dann ist Artemisia (KLICK) das Richtige für sie. Auch 2018 wird die Mädchenzeit in Heidekaten auf Martinas schönem Hof stattfinden.

Donnerstag, 10. August 2017

Mit Therapiegruppen in der Natur...

Seit meiner Ausbildung zur Wildnispädagogin in der Wildnisschule Seenland (KLICK) habe ich die Naturarbeit verstärkt in all meine Wirkungsbereiche integriert. Momentan bin ich fast jede Woche einen ganzen Vormittag mit einer Therapiegruppe im Wald. Mit Wahrnehmungsübungen, Gruppenbildungsaufgaben, Stillezeit, Spielen, Liedern, Hüttenbau, Naturrätseln vergehen die Stunden wie im Flug.


Was mich berührt, erfüllt und begeistert, was ich als sinnvoll, bereichernd und entwicklungsfördernd erlebe, darf auch in meinem (Arbeits-)Alltag Raum bekommen. Was gibt es Heilsameres, als durch die Natur zu streifen, an das gesunde ursprüngliche innere Kind anzudocken, sinnliche Erfahrungen zu machen und ganz im Körper und im Jetzt anzukommen?


Und ganz nebenbei - fast unbemerkt - lernen wir so viel über uns selbst, über die natürlichen Geschöpfe, die im Wald leben, über das zyklische Werden und Vergehen...


Seit bald 17 Jahren arbeite ich nun inzwischen in einer Rehaklinik für Menschen, die aus der Abhängigkeit von illegalen Drogen aussteigen wollen. Viele PatientInnen haben sehr früh mit dem Konsum begonnen und dürfen deshalb in vielen Bereichen Persönlichkeitsentwicklung nachholen.


Neben dem Wiederankommen im unverfälschten echten Leben, dem Verarbeiten belastender Lebenserfahrungen, die bis dahin betäubt werden mussten, dem wirklich tiefen Fühlen, dem Bewältigen von ganz natürlichen kleineren und größeren Krisen, die einfach dazugehören, sind es so wichtige Fragen wie die nach dem Sinn des Lebens oder "Wer bin ich eigentlich?" sowie die Suche nach dem eigenen Platz in dieser Welt, um die es hier in der Therapie nun geht.

Und auch dabei kann der Wald unterstützen und die Natur als Spiegel dienen. Immer wieder darf ich in staunende Augen schauen, wenn die PatientInnen mit ihrer Frage in den Wald gehen und ihre ganz individuellen Antworten und Erlebnisse mitbringen.


Und es gilt, die Schöpferkraft der Natur, die einzigartigen Wunder wahrzunehmen, zu erforschen und sich vertraut zu machen. Wie sagte Konrad Lorenz so weise?

"Nur was der Mensch kennt, lernt er lieben und nur was er liebt, schützt er." 

Und so sind wir immer wieder auch auf Spurensuche, entdecken Trittsiegel und rätseln herum, wer wohl diesen schönen Abdruck hinterlassen hat...


...finden kunstvolle Behausungen und können uns Fragen zu Heimat, Sehnsucht und Geborgenheit stellen...


...lassen uns von Winzlingen, den Tierkindern verzaubern...


...und bewundern die Kunstfertigkeit solcher Gebilde...

...finden Federgeschenke und erraten vielleicht sogar, wer sie wohl hat fallenlassen...
 

...genießen es, mit nackten Füßen durch das kühle, weiche, feuchte Moos zu gehen und sind ganz da - in diesem wunderbaren wilden Leben.

 Und nun verlinke ich diesen Post zum Naturdonnerstag bei Ghislana (KLICK)...

Montag, 31. Juli 2017

Das Jahreskreisfest Lammas, Lughnasad, das Schnitterinnenfest...

...feierten wir am vergangenen Freitag. Aufgrund von Urlaub und Krankheit trafen wir uns in einem kleinen Frauenkreis von nur vier Frauen. S., Du hast das Fest wundervoll vorbereitet und gestaltet! Danke Dir und danke uns allen. Denn wieder war unser Miteinandersein tief und berührend, habe ich uns – in all unserer Einzigartigkeit – ganz nah und verbunden erlebt. Es ist immer sooo erhellend, wie die Zeitqualitäten einer Jahreszeit sich auch in uns, unserem Alltag, unseren Beziehungen, unserem Erleben und unserem Handeln zeigen. 



Beim Schnitterinnenfest geht es um die Kornernte und thematisch auch darum, einen Schnitt in ein ZUVIEL zu setzen und den klaren Zeitpunkt für den Schnitt deutlich wahrzunehmen.
Nachdem wir auf unserem Platz – einem bereits abgeernteten Stoppelfeld – angekommen waren, das Fest mit einem Handkreis und gemeinsamem Tönen eröffnet hatten, gingen wir auf einen kleinen Spaziergang, um natürliche Schätze zu finden. Jede Frau hatte bereits vor dem Fest Kräuter gesammelt, die - gemeinsam mit den gefundenen Schätzen - zu Beginn des Festes auf dem Stoppelfeld zu einer schönen Mitte ausgelegt wurden. Außerdem hatte jede Frau eine kleine Garbe gebunden und mitgebracht, die wir als Dank für die Kornernte, die uns alljährlich unser Brot sichert, auf dem Feld stehen ließen. 


Es war so schön zu sehen, dass die Einzigartigkeit einer jeden Frau sich auch in ihrer gebundenen Garbe zeigte: Größe, Leuchtkraft, Wildheit und Struktur waren vertreten… Das ist ein so schönes Beispiel dafür, wie gut es tun, sich in aller Individualität zu leben und sich genau so auch zu zeigen. Dann können sich alle im besten Sinne gegenseitig inspirieren und sich voneinander bereichern lassen. Und so war auch ein verbindendes, in der Redestabrunde aufgetauchtes Schwerpunktthema des Abends die Selbstakzeptanz. Außerdem die uns allen vertraute Wenn-dann-Falle: 
Wenn ich schlanker bin, dann
Wenn ich mich noch gesünder und achtsamer ernähre, dann
Wenn ich mehr Sport mache und endlich meine Methode gefunden habe, dann
Und genau da hinein ging unser Schnitt...


Die Abendsonne zauberte goldene Streifen auf das Feld, der Himmel veränderte unablässig seine Farbe – von blau zu grau. Weiß-graue Wolken flogen und zogen über uns hinweg.



Für einen Moment zeigte sich uns sogar ein Regenbogen. Ein Starenschwarm überquerte unseren Platz. In der Ferne begleiteten uns die Kraniche mit ihren unverwechselbaren Rufen. Ein Reh ließ sich sehen. Später – als es wieder regnete – setzten wir uns unter eine schützende Eiche, die ihre Äste auf das Feld streckte und sich uns als Dach anbot. Wir aßen dort unser Abendessen und teilten unser Blut mit einem Mückenvolk. Das letztere nicht unbedingt freiwillig...

Die Kräuter verwandelten wir zum Abschluss des Festes, als die Dämmerung dem Land bereits die Farbe geraubt hatte, in Räucherstäbe.  Sie können uns nun mit ihrem Duft und ihrer Heilkraft, der in ihnen gespeicherten Energie dieses Schnitterinnenfestes an das erinnern, was uns wichtig ist: 

Wir sind wir selbst und erkennen uns an - in all unserer einzigartigen Schönheit!

Dienstag, 18. Juli 2017

Lieder aus aller Welt - am Feuer und im Licht des vollen Mondes...

Am zweiten Juli-Wochenende war ich - gemeinsam mit Lorena und Milan - bei Wieland, meinem Wildnispädagogik-Ausbilder und dem Leiter der Wildnisschule Seenland (KLICK), um mit ihm und vielen anderen Wilden seinen Geburtstag zu feiern. Und es war soooo schön dort! Für mich war das ein Fest in der Art, wie ich sie ganz besonders liebe: Mit Herz-zu-Herz-Begegnungen, dem "zufälligen" Treffen mit Kathrin, ebenfalls Bloggerin (KLICK), gemeinsamen Kreistänzen, Lachen und Spielen für kleine und große Leute, leckerem Essen, Schwimmen im klaren Waldsee und sooo vielen wunderbaren Liedern am Feuer...

Wenn ich allein in der Natur unterwegs bin, summe, singe, töne ich ganz viel. Am Meer fühlt es sich an, als würde der rhythmische Wellenklang mich auffordern, mich ihm mit meinen Tönen, meinem Rhythmus anzuschließen. Die Nacht will andere Melodien als der Tag. Die Freude drückt sich in anderen Liedern aus, als Trauer und Schmerz. Aber gleich-gültig, welche Gefühle mit Hilfe von Liedern, Klängen und Tönen ausgedrückt werden, das Singen wirkt zentrierend, erleichternd, beglückend, berührend, verbindend. Es bringt mich in diesen so einzigartigen Moment - mitten hinein in das echte, gerade hier und jetzt stattfindende Leben.
 
Das gemeinsame Singen ist noch einmal anders. Es schafft eine solche Verbundenheit, lässt die Gefühle fließen, stärkt das Mitgefühl und die Lebensfreude. Und nun ist es Zeit, das Singen im Kreis noch stärker in mein Leben zu integrieren. 


Dafür habe ich mir das Vollmond-Feuer-Singen ausgedacht. Der erste Termin ist Montag, der 7. August 2017. Wir treffen uns um 19.00 Uhr hier im Häuschen in Ollndorf und singen zwei volle Stunden miteinander. Der Unkostenbeitrag beträgt 5,-€ pro Person. Wenn Du dabei sein möchtest, melde Dich unter 0162-6770619 oder jana.muchalski@web.de an.

Gern kannst Du das Foto mit Deinen Lieben teilen.

Ich freue mich auf Dich, das Feuer, die Lieder und das gemeinsame Singen im Kreis!

Montag, 10. Juli 2017

Kalligrafiekurs für AnfängerInnen im Norden

Wie sehr ich mich auf den 7. und 8. Oktober freue! Warum? Weil dann Ramona - mit ihrem ganz besonderen Schatz (KLICK) - hier in meiner Werkstatt als Kursleiterin zu Gast sein und einen Kalligrafiekurs für AnfängerInnen (KLICK) geben wird. Ich werde als Teilnehmerin dabei sein. Schööön!
 

Ich kann gar nicht sagen, wie lange ich Ramonas Jademond-Blog (KLICK) bereits lese und ebenso wenig weiß ich noch, wie und wo wir uns zum ersten Mal persönlich getroffen haben. Es ist auch nicht wichtig. Ich weiß nur, dass ich von Beginn an ein tiefes Gefühl der Verbundenheit zu Ramona... 


...gespürt habe. Inzwischen haben wir einander immer mal wieder persönlich getroffen. Nicht oft, denn so leicht ist das nicht bei 800 km Entfernung zwischen unseren Wohnorten und dem, wenn auch ganz unterschiedlichen, aber vom Umfang her doch ganz ähnlichen Eingebundensein. Umso schöner, dass wir nun ein ganzes schöpferisches Wochenende miteinander verbringen werden.


Ich mag Ramonas ganz eigenen Ausdruck sehr... 


...und außerdem zieht es mich an und lockt mich, Gefühle und Gedanken in Schrift fließen zu lassen. 

Wenn Du auch dabei sein möchtest, wenn hier über Buchstaben, Worte, Farben und Formen das im Inneren Gehütete im Außen sichtbar wird, dann melde Dich direkt bei Ramona an. Du erreichst sie unter jademond@posteo.de

Dienstag, 20. Juni 2017

Das Jahreskreisfest der Sommersonnenwende...

...feierten wir Frauen bereits am vergangenen Freitag. An diesem Tag stürmte es hier so stark, dass wir kurz zweifelten, ob ein Sonnenwendfeuer eine so gute Idee sei... Aber ich hatte von meiner Tochter zum Geburtstag eine ganz besondere, mit gerade mal 35 cm Durchmesser sehr kleine, wunderschöne Feuerschale geschenkt bekommen. Sie hat eine etwas höhere Wand und ist wie dafür gemacht, ein kleines Feuer bei jedem Wetter gut zu halten. Als ich sicher war, dass der Sturm an unserem geschützten Platz keinen Unfug mit dem Feuer anstellt, konnte ich es auch mit Kaminholzscheiten füttern.


S. schrieb im Nachhinein an uns alle: "Ich möchte nochmal sagen, wie schön unser Fest war... das Singen, die Atmosphäre miteinander, unser Lachen, das Feuerchen, der reich gedeckte Tisch, der bunte Blumenstrauß, die Tiere des Tages und des Abends - quaken, zwitschern, blöken... Und wieder singen..."


Unsere Jahreskreisgruppe wird erwachsen und es ist wunderbar, das zu erleben. Seit Ostara wandert die Zuständigkeit für die Vorbereitung der Feste durch unsere Frauengruppe. Jede Frau kümmert sich um ein Fest, dem sie sich besonders verbunden fühlt, schreibt die Email mit der einstimmenden Alltagsaufgabe an alle Frauen und bereitet entweder das ganze Fest oder den praktischen Part vor. Diesmal hatte N. den Hut auf und eine ganz liebevolle Einladungsmail an alle geschickt, ebenso wie auch R. zu Ostara. Die Verantwortlichkeit für das gemeinsame Abendessen wandert nun ebenfalls durch die Runde. Dieses Mal verwöhnte St. uns mit einem köstlichen Salat, Pizzaschnecken und Kichererbsenbratlingen. Zum Ankommen hatte ich Hollerküchlein nach diesem Rezept (KLICK) gebacken...




Ab und an tauchten in unserem Kreis in der letzten Zeit Spannungen auf, weil wir in uns wechselweise einen Ort anrührten, wo es einen Schmerz gab, der der Heilung bedarf. Ab und an werden Kränkungen ausgelöst und entstehen Missverständnisse. 

Wie jedes lebendige System, verändert sich auch unsere Gruppe ganz kontinuierlich. Und wie die Natur es uns zeigt, gehören Stürme zum vielfältigen Wetterspektrum dazu. Ich verstehe konflikthafte Erfahrungen als ganz natürliche Herausforderungen, die uns zu Wachstum und Entfaltung einladen. Wenn es uns gelingt, das auszusprechen, was uns bewegt und diesen Konflikten liebevoll zu begegnen, wenn wir es schaffen, nicht im verletzten Teil stecken zu bleiben, darf sich unsere Gruppe auf noch tiefere Begegnungen freuen. 

So unterstützen wir einander auf unserem ganz ureigenen Entfaltungs- und Entwicklungsweg. Und gerade jetzt zeigt uns die Natur, welche Freude, welcher Duft...


 ...und welche Farben...


...an ein wirkliches Aufblühen geknüpft sind. 

Mögen wir uns daran orientieren!